Seelenaufstellungen
Ein Aufstellungsseminar im Institut für Systemaufstellung und Meditation (ISM) Kassel
In der Aufstellungsarbeit wird oft von „Seele“ gesprochen, doch selten ist auch nur ungefähr klar, was damit gemeint ist. Ganz klar, das wäre kaum möglich, denn die Seele ist nicht zu fassen: nicht zu fotografieren, nicht zu messen, nicht zu ermessen. Das heißt aber nicht, dass man nichts über die Seele wissen und sagen könnte.
Menschen mit übersinnlicher Wahrnehmung haben Kontakt zu Geistwesen, die uns Menschen etwas darüber mitteilen. Einige haben Erhellendes darüber in Büchern veröffentlicht, zuletzt Petra Schneider in ihrem Buch Die Seele verstehen. Wir fassen daraus zusammen, was uns für die Seelenaufstellungen wichtig erscheint:
Seelen sind nicht an Körper gebunden, sie existieren geistig. Menschliche Seelen kommen immer wieder als körperliche Menschen auf die Welt. Es gibt für jede Seele ein Lernziel, das sie über viele Etappen, das heißt: viele aufeinander folgende Leben verfolgt. Im Körper machen wir Erfahrungen, die man eben nur im fleischlichen Leben machen kann. In jedem einzelnen Leben haben wir eine bestimmte Lernaufgabe für dieses bestimmte Leben. Je nachdem, wie weit eine Seele in ihrer großen, umfassenden Lernaufgabe fortgeschritten ist, spricht man von jungen oder alten Seelen.
Petra Schneider spricht von einer Ur- oder Ursprungsseele, welche durch die Turbulenzen einer Inkarnation ungerührt bleibt, aber die Erfahrungen aller Inkarnationen sammelt und verarbeitet. Im Körper (damit sind auch die feinstofflichen Körper der Aura gemeint) existiert die Seele als Seelenlicht. Dazwischen steht, vermittelnd, das Höhere Selbst.
Außerdem wird die Seele durch alle Inkarnationen bis zum großen Lernziel von einem Seelenbegleiter unterstützt. Das ist meistens keine menschliche Seele, sondern ein Engel. Aber auch Menschen, die das Ziel verwirklicht haben, können solche Seelenbegleiter sein.
So, wie wir Menschen auf der Erde einer Familie angehören, gehören wir in der geistigen Welt einer Seelenfamilie an. Die Mitglieder der irdischen Familie sind normalerweise nicht Mitglieder der Seelenfamilie. Außerdem können wir sagen (was Petra Schneider in dem Buch nicht schreibt), dass die Bedeutung der irdischen Familie in der Regel etwa mit der siebten Generation erlischt, nämlich bis zur nächsten Inkarnation. Die Seelenfamilie aber bleibt bestehen.
In diesem Seelenaufstellungs-Seminar werden wir, wie wir es vom Familienstellen gewohnt sind, Anliegen der Teilnehmer aufstellen. Zusätzlich nehmen wir Stellvertreter etwa für die Lebensaufgabe oder den Seelenbegleiter. Damit sehen wir das Anliegen im größeren Zusammenhang der Seele und ihrer Lernaufgabe.
Das Buch von Petra Schneider dient uns dabei als Leitfaden für das Grundverständnis. Für das Aufstellungsseminar genügt die obige Zusammenfassung. Wer das Buch ganz lesen will, kann es im Buchhandel oder beim ISM bestellen. Es hat 176 Seiten und kostet 12,90 €.

